Der alte weisse Karton der ganz unten im Regal schon seit Jahren verstaubt. Die 3 grossen, angefangenen Fotoalben von Kindergeburtstagen, Familienfeiern und Urlauben. Ich kann gar nicht mehr sagen warum, es war auch der denkbar schlechteste Zeitpunkt um nostalgischen Momenten zu frönen, wenn der kleinste erkältet ist, aber so war es heute. Ich hatte einfach Lust eine kleine Tür in längst vergangene Tage zu öffnen. Wenn auch nur einen kleinen Spalt. Ich kann sie ja jederzeit wieder schliessen. Ha! Wir alle wissen, wenn sie einmal auf ist, dann endet das in Tausenden unsortierten Fotos ausgelegt wie ein Teppich auf dem Boden und einem Kopf voller schöner Gedanken und Erinnerungen.

Heute geht es also um Familie. Und ich habe einen wichtigen Tipp für euch. Vor allem für euch Mamas, da draussen, den ich schon längst mit euch geteilt haben wollte:

Und zwar: sei auch du im Bilde! Gehe mit aufs Foto! 🙂

Ich habe mir Familienfotos mit meinen Kindern und der Zeit mit meinem Mann vor unseren Kindern (ja! Die gab es wirklich!:-D) angesehen. Es gibt Terrabytes an Fotos von den Kindern oder meinem Mann, oder allen zusammen. Aber nur wenige wo wir a) alle zusammen oder b) ich mit den Kindern drauf bin.

Es klingt zu einfach, aber meistens sind es dann doch wir Frauen die die meiste Zeit mit den Kindern verbringen, die Fotos machen und die Familienalben organisieren.

Je älter wir werden und je mehr die Zeit vergeht umso mehr sehnen wir uns nach bestimmten Momenten zurück und wir wollen wissen: wie war es damals? Wie waren wir damals?

Meine Kinder haben mir besonders eines gelehrt. Nämlich die Vergänglichkeit aller Dinge und der Zeit. Es gibt kein Entkommen. Wir alle wissen es: unser Leben ist endlich. Was bleibt uns am Ende mehr als die Erinnerung? Wieso halten wir an bestimmten Fotos oder Dingen so fest? Wieso hängt unser Herz so daran? Es ist uns  vertraut und es schafft Geborgenheit. Es bringt uns zurück in die Momente die von unschätzbarem Wert sind. Die unwiederholbar und unwiderbringlich vorbei sind.

Deshalb hier nocheinmal. Es ist völlig egal wie du dabei aussiehst. Ob die Haare zerzaust sind oder das T-Shirt von der letzten Babyfütterung völlig befleckt ist. Es spielt keine Rolle. Denn wenn dein Kind dieses Foto ins 20+ Jahren selsbt anschaut, dann wird es nur das sehen: nämlich deine Liebe ihm oder ihr gegenüber.

Wenn du also keinen Fotografen gerade startklar und mit dem Zeigefinger am Auslöser, neben dir sitzen hast, dann besorg dir ein Stativ und ein Infrarot-Auslösgerät, oder den Serien-Timer, und nehm es selbst in die Hand. Denn auch du gehörst genauso aufs Foto! 🙂

Genauso mache ich es auch inzwischen und es funktioniert.

Wer es aber ganz relaxt und authentisch haben möchte, der bucht ein Shooting.

Für dieses Jahr habe ich ein Familienshooting bei einem Fotografen meines Vertrauens geplant. Denn die ganz ungestellten Shots bekommt nur der Profi so gut hin.

Auf dem Foto oben seht ihr übrigens meine Schwägerin mit ihrem unfassbar, süssen Baby. Wer möchte da nicht auch mal gerne in die Pausbäckchen beissen ?! <3 🙂